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Aristoteles Zitate


Auch wenn man nicht geschichtlich oder philosophisch bewandert ist, so sollte Aristoteles (einer der größten Philosophen aller Zeiten) dem Einzelnen doch zumindest fern ein Begriff sein. Der Sohn eines Arztes gehörte ebenso wie Platon und Sokrates zu jenen philosophischen Persönlichkeiten, die einen großen Schnitt in das Denken der Menschen machten und unser (europäisches) Denken bis in die heutige Zeit enorm beeinflusst haben.

Auch eine weitere Besonderheit prägt die drei genannten Philosophen: Aristoteles wurde von Platon über 20 Jahre lang in Athen unterrichtet, während Platons Lehrer Sokrates war. Diese „Dreierbeziehung“ hatte es in sich, denn die Lehren dieser drei Menschen hatten einen enormen Einfluss in der philosophischen Sphäre. Vor Allem war der Einfluss der Lehren von Aristoteles sehr groß auf das Weltbild des Mittelalters. Man hatte im Mittelalter seine Lehren über den Aufbau allen Daseins wiederentdeckt und sich davon leiten lassen. Genauer gesagt ging es dabei um das Prinzip, dass es entweder eine Form, oder einen Stoff gibt und alle uns bekannten Dinge in dieses Form-Stoff-Geflecht (auch: Form und Medium) verwickelt sind. So kann etwa flüssige Schlagsahne der Stoff für eine Creme sein (diese ist die Form). Die Creme kann wiederum der Stoff für einen Kuchen sein (welcher die Form ist). Vielleicht ist das Beispiel schlecht gewählt, doch ich hoffe, dass die Botschaft rüberkommt (ich bin leider nicht Aristoteles). Das höchste in Aristoteles Lehre (und das muss schon was heißen, da er viele Dinge wie die Logik, Physik und Biologie gründete und prägte) ist die Quintessenz reinster Form. Er setzte es gleich mit dem Göttlichen, in sich Ruhenden. Natürlich gab es auch Kritiker an dieser Theorie und auch Aristoteles sah die Schwachstellen in seiner Lehre.

Ein häufig im Zusammenhang mit Aristoteles genannter Fakt ist, dass er drei Jahre lang der Lehrer von Alexander dem Großen am Hof von Philipp von Mazedonien (König und Vater von Alexander) war. Der Makedonier Aristoteles wurde von König Philipp II an seinen Hof in Pella geholt, damit sein Sohn sowie einige seiner Freunde eine gute Bildung genießen. Nachdem Alexander auf seine berühmten Feldzüge ging, verließ Aristoteles den Hof und ging wieder nach Athen, wo er sein Lyzeum (Schule) gründete. Die Schulung des Verstandes sah Aristoteles als einen sehr wichtigen Aspekt im Leben eines Jeden an.

Aristoteles wurde später wegen wegen Gottlosigkeit angeklagt, worauf er nach Chalkida (auf der Insel Euböa) flüchtete. Dort starb er in Einsamkeit.

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