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Das Zitat „Mitleid mit den Thieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, daß man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Thiere grausam ist, könne kein guter Mensch seyn.“ ist von:

Loriot David Hume Arthur Schopenhauer

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Zitate von Buddha (Siddhartha Gautama)


Bei dem Wort „Buddha“ lässt sich unterscheiden zwischen der Person Siddhartha Gautama (die Sie sicherlich meinen, wenn Sie nach Buddha Zitaten suchen) und dem Begriff des Buddha. Allgemein meint man mit einem Buddha eine erleuchtete Person, die buddhistisch anzustrebende Ideale wie Prajna und Karuna (vollkommene Weisheit und vollkommenes Mitgefühl) erreicht hat und das Nirvana (den Austritt aus dem Kreis des Leidens, bestehend aus Reinkarnationen) erlebt hat.
Siddhartha wuchs in einer adligen Königsfamilie auf und hatte schon als junger Knabe alle materiellen Dinge, die man sich wünschen kann. Trotz des Wohlstands und eines aus materieller Sicht ausgefüllten Lebens war Buddha unzufrieden. Mit dem Tod wurde er bewusst nie konfrontiert, doch dies sollte sich eines Tages ändern. Als Siddhartha den Palast verließ, wurde ihm immer stärker die Vergänglichkeit allen Daseins auf der Welt bewusst. Der Grund für diese Erkenntnis waren Begegnungen mit Kranken Menschen und Leichen. Die wichtigste Frage für Buddha war, was überhaupt im Leben Bestand hat, wenn sogar sein Reichtum vergänglich ist und worin die Erlösung aus dem Leid liegt, das das Leben mit sich bringt.
Getrieben durch die Suche nach Antworten lernte Siddhartha sowohl Meditation als auch Yoga und schloss sich einer Asketenbewegung an. Auf diesem Wege hungerte sich Siddhartha immer mehr ab, sodass er in einer fast lebensbedrohlichen Lage war und erkannte: Auch dieser Weg führt ihn nicht zum Glück. Er brauchte einen Weg, bei dem er ohne eigens zugefügtes Leid in diesem Leben glücklich sein kann.  
Das Werden zum Buddha erfolgte, als Siddhartha unter einem Feigenbaum meditierte und die Erleuchtung erlangte. Alle Fesseln des Lebens (wie zum Beispiel Neid und Hass) lösten sich und er erkannte angeblich alle Zusammenhänge des Universums mitsamt seiner früheren Daseinsformen. Von da an machte er es sich zur Aufgabe, anderen Menschen den Weg zur Erleuchtung zu zeigen. Er versuchte niemals, den Menschen seine Annahmen und Glaubenssätze aufzuzwingen. Die wichtigste Regel für Buddha war, dass man nichts glauben soll, was man nicht selbst erlebt habe. Durch seine Weisen Worte und Anweisung zur besseren Lebensführung bewegte Buddha viele Menschen dazu, sich von Grund auf zu ändern. So gibt es Überlieferungen, dass er sogar einem Mörder zeigte, dass er in jedem Moment die Chance hat, ein anderer Mensch zu werden. Buddhas Worte und Zitate wurden über viele Generationen hinweg überliefert und es bildeten sich verschiedene Strömungen im Buddhismus wie der heute auch in Deutschland vermehrt praktizierte „Diamantweg“ sowie der „große Weg“. Die ideale dieser Bewegungen sind im Kern identisch – lediglich die Herangehensweise ist unterschiedlich. Buddhas Zitate und Weisheiten sind nicht an den Glauben an eine Gottesform gebunden. Seine Zitate handeln davon, wie man sein Leben richtig für sich und seine Mitmenschen gestaltet und zu wahrem Glück findet. Zusammen mit Zitaten vom Dalai Lama gehören jene von Buddha zu den beliebtesten Zitaten aus dem buddhistischen Glauben.

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