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Dalai Lama (Tendzin Gyatsho) Zitate


Viele Menschen wissen nicht, dass es sich bei dem Begriff „Dalai Lama“ eigentlich nicht um eine Person, sondern eher um eine Linie verschiedener Personen handelt. Fakt ist: Dalai Lama Zitate sind sehr weise und können zu erkenntnisreichem Nachdenken anregen. Möchte man ein wenig über das eigene Dasein erfahren und Lehren ziehen, so eignen sich diese Zitate ebenso gut wie die von Konfuzius oder anderen großen, buddhistischen Lehrmeistern.

Im Buddhismus glauben Menschen an eine Existenz nach dem Tod. Explizit wird dabei nicht daran geglaubt, dass ein Mensch nach seinem Sterben unbedingt wieder zu einem Menschen wird – es geht eher darum, dass sich die Art und Weise, wie die Kraft, die einen Menschen „werden“ lässt, in der Existenz nach dem menschlichen Leben fortsetzen wird. Strebt ein Mensch in diesem Dasein nach liebevoller Güte, so wird sich diese Kraft nach dem Übergang in ein neues Dasein sicherlich (aus Sicht des Buddhismus) fortsetzen. Von Reinkarnation spricht man, wenn ein Mensch nach seinem Tot in einem neuen Körper wiedergeboren wird. Tibetische Buddhisten glauben an bewusste Inkarnationen: Demnach könne ein Meister, der in seinem Leben eine tiefe Einsicht erlangt hat und die Fesseln des Daseins überwunden hat (aber nicht unbedingt erleuchtet ist) selbst wählen, ob er im Moment seines Todes als Menschenkind wiedergeboren wird. Diese Art von Menschen werden als „Trülkü“ bezeichnet und der Dalai Lama ist nach buddhistischem Glauben einer von ihnen. Doch warum entscheiden sich Trülkü's für ein erneutes Leben als Mensch? Man bezeichnet einen Trülkü als Erleuchtungswesen („Bodhisattva“), wenn der Grund der menschlichen Inkarnation jener ist, dass das Wesen den Menschen bei der Überwindung ihres Leids helfen möchte . Mit dem Leid sind dabei die aus buddhistischer Sicht für eine Erleuchtung sowie dem Austritt aus Samsara (Kreislauf der Wiedergeburten) hinderlichen Fesseln wie Neid, Gier und Verblendung. Bodhisattva sind demnach hilfreiche Wesen, die in ihrer Hilfsbereitschaft selbst nach Vervollkommnung (höchster Erkenntnis) streben. Der Dalai Lama wird als ein solcher Bodhisattva angesehen.

Wenn der Dalai Lama also eine Wiedergeburt ist, so muss es doch schon „unendlich viele weitere“ Dalai Lamas gegeben haben – könnt man an dieser Stelle meinen. Dem ist aus offizieller Sicht nicht so. Die Geschichte des Dalai Lama ist äußerst lang, facettenreich und interessant. Der erste Dalai Lama wurde im 16. Jahrhundert von einem Fürsten als Ehrentitel verliehen. Die Besonderheit an diesem ersten Dalai Lama ist, dass er „offiziell“ der Dritte war, da seine Vorgänger erst zu späterer Zeit den Titel nachträglich erhielten. Der Auswahlprozess für einen „neuen Dalai Lama“ ist geregelt. Es gibt einen Rat, der verschiedene Kinder als Reinkarnation des vorherigen in Erwägung zieht und die Kinder auf verschiedene Eigenschaften untersucht, die als Beweis gelten sollen. Wird ein Kind auserwählt, so wird es bis zur Reife gelehrt und buddhistisch ausgebildet. Da die Kinder nach Kriterien wie Einsichten und buddhistischen Grundhaltungen ausgewählt werden, fällt ihnen das Erlernen buddhistischen Wissens angeblich nicht schwer.

Der jetzige Dalai Lama heißt Tendzin Gyatsho. Der Begriff und die Worte des Dalai Lama ziehen viele Menschen in den Bann. Die mit ihm verbundene Geschichte ist leider voller Machtkämpfe.

Kommentare

Geburtstag06.07.1935
BerufDalai Lama
Dalai Lama Platzhalter

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Das tibetische System vermittelt dem Schüler jedoch nicht nur Wissen, es verfügt auch über eine differenzierte Methodik, mit deren Hilfe seine geistigen Fähigkeiten trainiert werden.
Der fortwährende Einfluß des Buddhismus […] ergab eine Gesellschaft des Friedens und der Harmonie. Wir genossen Freiheit und Zufriedenheit.
Ein armer Tibeter hatte wenig Veranlassung, seinen reichen Gutsherrn zu beneiden oder anzufeinden, denn er wußte, daß jeder die Saat aus seinem früheren Leben erntet […] Wir waren schlicht und einfach glücklich.
Es ist besser, wenn jeder Mensch seiner eigenen Tradition folgt. Sie im Westen haben einen jüdisch-christlichen Hintergrund, es ist besser, wenn Sie bei Ihren Wurzeln bleiben.
Ich betrachte mich oft als halber Marxist und halber Buddhist.
Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr.
Mehr als jede andere Tugend betont der Buddhismus Uneigennützigkeit, die in Liebe und heilender Hinwendung Ausdruck findet.
Was sie Sozialismus nennen, ist heute in Wahrheit Kapitalismus. Sie arbeiten völlig gegen die ursprüngliche marxistische Idee, die ich in China studiert habe. Als halber Marxist darf ich mir dieses Urteil erlauben!
Wenn wir also gut zu sterben wünschen, müssen wir lernen, gut zu leben: Wenn wir auf einen friedvollen Tod hoffen, dann müssen wir in unserem Geist und in unserer Lebensführung den Frieden kultivieren.
Heute wird zu Recht beklagt, dass die tibetische Kultur von den Chinesen unterdrückt wird. Darüber sollte man aber nicht vergessen, dass die tibetische Kultur aus einer Religion hervorgeht, die noch sehr viel brutaler war, und die Menschen in Tibet wie in der schlimmsten Diktatur unterdrückte. Deshalb verbietet sich jede unkritische Gefühlsduselei für den Dalai Lama und die tibetischen Mönche.