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Friedrich Wilhelm Nietzsche Zitate


Friedrich Wilhelm Nietzsche war nicht nur ein Philologe, sondern auch Dichter und Komponist. Weltberühmter Philosoph und ein viel-zitierter Mann wurde er erst nach seinem Tod.

Nietzsches Zitate weisen häufig Spuren von Pessimismus auf. Das Leben von Friedrich Wilhelm Nietzsche bestand aus vielen Phasen der Depression und Einsamkeit. Er wuchs in einer religiös eingestellten Familie auf und schon früh wurde klar, dass er nicht nur sprachlich, sondern auch musikalisch begabt war. In seinen jungen Jahren dichtete und komponierte er Musikstücke. Nachdem er sich ausgiebig mit Religionskritik auseinander gesetzt hatte, wendete er sich gewissermaßen von der christlichen Einstellung seiner Eltern und Familie ab. Auch sein Studium der Theologie brach Nietzsche schon nach einem Semester ab. Die Kritik an der Moral des Christentums wurde ein Begleiter von Nietzsche. Da ihm das Gebiet schon immer gut lag, begann er ein Philologie-Studium. Mit der Zeit wendete er sich immer mehr den Werken von Schopenhauer zu, welche Nietzsche stark beeinflussten. Die Begeisterung für Schopenhauer und seinen Pessimismus waren äußerst groß. Trotzdem wendete sich Nietzsche später vom Pessimismus ab und wurde zum Vitalisten (er bejahte das Leben). In seinem Leben war Nietzsche unter Anderem auch Professor für klassische Philologie und griechische Sprache. Nachdem er nach Basel umgezogen war, wurde er für die verbleibende Zeit seines Lebens staatenlos.

Nietzsche litt unter vielen Krankheiten – sowohl körperlich als auch psychisch. Zu den körperlichen Beeinträchtigungen zählten seit dem Kindesalter bereits Migräneanfälle, Magenprobleme sowie eine Fehlsichtigkeit. Angeblich waren es auch Auswirkungen einer Syphilis-Erkrankung, die Nietzsche sehr leiden ließen. Einschnitte in seinem Leben (zum Beispiel ein nicht erwiderter Hochzeitsantrag) und seine Leiden brachten in Nietzsche den Wunsch auf, sein Leben zu beenden.

Um einen Ort zu finden, dessen Klima die besten Auswirkungen auf seine Leiden hat, reiste Nietzsche viel umher. Das könnte ebenfalls ein Grund für seine anhaltende Einsamkeit sein, denn er isolierte sich immer mehr. Die psychische Erkrankung begann sich mit der Zeit immer mehr zu entfalten. Erste Spuren des Wahns lassen sich in diversen Schriften wie "Der Antichrist. Versuch einer Kritik des Christentums" vernehmen. Später hatte Nietzsche eine Art psychischen Totalzusammenbruch, der desöfteren als „geistige Umnachtung“ beschrieben wird. Zunächst war Nietzsche in einer psychiatrischen Anstalt (bzw. mehrere; zunächst Friedmatt und anschließend in der psychiatrischen Uni-Klinik Jena) untergebracht, doch nach einer Weile durfte er bei seiner Mutter in Naumburg leben. Die Mutter übernahm ab dann die Pflege von Nietzsche, doch das Zusammenleben war schwer. Nachdem die Mutter starb, übernahm die Schwester von Nietzsche die Fürsorge um ihn. Bis zu seinem Tod erlitt Nietzsche diverse Schlaganfälle. Am 25. August 1900 starb er an den Folgen einer Lungenentzündung.

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