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Hermann Hesse Zitate


Die in Zitaten von Hermann Hesse auftauchenden Motive handeln häufig von der Suche nach Selbstverwirklichung, Glück, Liebe und Erfüllung im Leben. Er wurde durch Werke wie „Siddhartha“ und „Der Steppenwolf“ weltweit berühmt und erhielt unter Anderem auch einen Nobelpreis der Literatur. Das Leben von Hesse war geprägt von seiner Kindheit, da er in einer gläubigen Missionarsfamilie aufwuchs. Gedankengut des Pietismus, einer Reformbewegung des Protestantismus, wurde Hesse schon früh mitgegeben. Kennzeichnend für die Jugend von Hermann Hesse war eine in ihm wachsende Rebellion, die sich schon früh zeigte. Hesse war schon mit 15 Jahren unzufrieden mit seinem Leben und wollte sich sogar umbringen. Seine Eltern schickten ihn nach dem Suizidversuch in eine Nervenklinik, worauf er begann, mehr Abstand vor Allem von seinem Vater zu suchen. Eine mögliche Erklärung und Facette für all die negativen Emotionen, die Hesse in seiner Jugend „durchlebte“, war neben der Pubertätszeit vielleicht der Pietismus, dem seine Familie diente. Hesse habe diesen in seiner Jugend als „scheinheilig“ angesehen und sich auch deswegen aufgelehnt.

Obwohl Hermann Hesse heute ein vielzitierter und berühmter Mann in der literarischen Sphäre ist, legte er in seiner Jugend nicht viel Wert auf die Schulbildung. So brach er zum Beispiel 1893 seine gymnasiale Schullaufbahn ab. Auch in der Zeit danach konnte er nicht konsequent „an einer Sache“ bleiben, sodass er mehrere Lehren abbrach. Um seinen Unterhalt zu finanzieren, arbeitete Hesse in bei mehreren Buchhändlern und Antiquaren. Obwohl er im Anbetracht seiner Vergangenheit nicht viel von der Schule hielt, war ihm Wissen umso wichtiger. Er bildete sich neben seiner Arbeit stets weiter, las viele berühmte Werke der Literatur und interessierte sich auch für die griechische Mythologie.

Die ersten Werke, die Hesse veröffentlichte, wurden aus geschäftlicher Sicht kein Erfolg. Hesse gab trotzdem nicht auf. Er bereiste Italien und wechselte seinen Arbeitgeber. Später lernte er auch seine zukünftige Frau kennen, die eine Fotografin war. Aus finanzieller Sicht wurde Hesse erst vollständig finanziell von weiteren Berufen neben seiner Tätigkeit als Autor unabhängig, als ihm der Durchbruch mit dem Roman „Peter Camenzind“ gelang. Dieser Erfolg machte es ihm auch möglich, seine Frau Maria Bernoulli zu heiraten und mit ihr in ein spartanisches Bauernhaus am Bodensee zu ziehen.

Eine große Lebenskrise begann für Hesse, nachdem sein Vater starb. Zur gleichen Zeit war sein Sohn schwer krank und die Ehe mit Maria („Mia“) kriselte. Seine Frau litt an Depressionen, doch auch nach der Verbesserung ihrer Situation gab es keine Zukunft für die gemeinsame Ehe mehr, sodass sie sich voneinander scheiden ließen. Auf seine erste gescheiterte Ehe folgten zwei weitere. Hesse selbst ließ sein eigenes psychisches Leiden auch therapieren. Die Bewältigung eigener Krisen hat er sicherlich auch durch das Schreiben seiner Werke verarbeitet.

Nach der „dunklen Zeit“ seines Lebens zog Hesse in die Schweiz (später erhielt er auch die Staatsbürgerschaft). Es begann aus literarischer Sicht die fruchtbarste Zeit für ihn. In seiner neuen, sehr idyllischen Heimat hatte er viel Ruhe und übte sich auch im Malen. Es folgten weitere große Werke wie „Siddhartha“, „Der Steppenwolf“ sowie „Der Glasperlenspieler“.

Hesse war schon immer ein Verweigerer: Sowohl in seiner Jugend als auch auf den Krieg bezogen. Er kritisierte die Einstellung der Befürworter des Krieges und publizierte mit „seinem Steppenwolf“ eine Art Warnung vor dem Weltkrieg.

Am 9. August 1962 starb Hermann Hesse an einem Schlaganfall. Zu der Zeit wusste er nicht, dass er zusätzlich an Leukämie litt. Hesse wurde in Collina d’Oro begraben.

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