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Johann Wolfgang von Goethe Zitate


Seine Zitate kommen sehr häufig zum Einsatz, denn kaum ein Deutscher war so vielseitig, begabt und bewandert wie Johann Wolfgang von Goethe.

Er war nicht nur ein sehr bedeutender Dichter, Dramatiker und Minister sondern forschte auch an naturwissenschaftlichen Themen rund um die Geologie, Botanik, Osteologie sowie Mineralogie. Zwar studierte Goethe auch Jura, doch wie es manchmal so im Leben ist, gibt es viel interessantere Dinge, die einen Menschen antreiben. Neben seinem Studium eignete er sich unter Anderem Kenntnisse der „Xylographie“ (Holzschnitt) an und hatte seinen Kopf und sein Herz immer bei Dingen, die ihn bewegten: Poesie, Kunst, Frauen und das Leben. Als Goethe sich gerade von Lili Schönemann getrennt hatte, machte er sich auf zu einer Reise nach Weimar (nach Einladung durch Herzog Karl August). In Weimar wurde Goethe schließlich Minister (zunächst Wegbauminister, später sogar Kriegsminister und Finanziminster), da ihm der Herzog sehr vertraute. So wirkte Goethe auch unter Anderem im Beratergremium des Herzogs mit und lernte auf diese Weise viele Dinge, die anderen zu jener Zeit verwehrt blieben. Trotz dieser Beschäftigungen blieb Goethe stets das Verlangen erhalten, zu schreiben. In seinem Leben hatte Goethe viele Ämter belegt und war auch Aufsichtsperson der Universität Jena. Wer so viel Veranwortung trägt, sammelt natürlich viel Erfahrung. Diese Erfahrungen verarbeitete Goethe mit der Zeit in seinen Werken, aus denen heute noch sehr häufig zitiert wird. In seiner „Weimarer Zeit“ konnte sich Goethe natürlich nicht vollen Herzens seiner Leidenschaft widmen. Viele Texte, die aus der Zeit stammen, waren lediglich Auftragsarbeiten (Goethe widmete sich diesen nicht so gerne wie „eigenen Werken“). Nachdem Goethe all die Ämter in Weimar abgelegt hatte, widmete er sich verstärkt naturwissenschaftlichen Themen und insbesondere der Forschung. Die Zeit in Weimar hatte zudem eine Identitätskrise in Goethe hervorgerufen. Er stand auf einmal nicht mehr fest mit beiden Beinen im Leben und wollte sich neu finden. Zu diesem Zweck reiste er im Stillen und mit falscher Identität nach Italien. Dabei weihte er nur den Herzog und seinen Diener ein. Seine Zeit in Italien brachte Goethe gewissermaßen wieder mehr zu sich selbst. Er sah nun ein, dass seine Berufung die des Dichters ist. Vor Allem die Tatsache, dass er in Italien weiter das Zeichnen übte und sich in Architektur sowie Kunsttheorie weiterbildete, gaben ihm die Gewissheit, ein Dichter zu sein. Goethe machte viele Zwischenstopps in Italien und formte sein Verständnis der Klassik. Seine in Italien gesammelten Erfahrungen halfen Goethe auch dabei, Werke wie „Torquato Tasso“ fertig zu stellen. Goethe war kein Freund der Französischen Revolution sondern plädierte für Veränderungen auf Basis von Gedanken der Aufklärung. Die Schuld an der französischen Revolution sah er nicht beim Volk sondern bei der Regierung. Obwohl Goethe seine Ämter nach der Italienreise abgelegt hatte, stand er dem Herzog weiterhin beratend zur Seite und durfte den ersten Koalitionskrieg miterleben. Bis zu seinem Tod erlebte Goethe noch sehr viele bewegende Momente. Dazu gehören auch diverse Liebschaften, von denen viele nur kurzer Dauer waren. Goethe starb am 22. März 1832 in Weimar. Die Todesursache war wahrscheinlich ein Herzinfarkt.

Was zeichnet die Zitate von Goethe aus?

Goethe eignete sich zu Zeiten seines Lebens so viel Wissen an, dass er zu jedem „Thema des Lebens“ etwas sagen konnte. Seine Zitate kommen stets aus seinem tiefsten Inneren und sind in der Regel auf eine Vielzahl von Situationen sehr zutreffend, sodass man beim Lesen häufig nicken wird. Gerade die Tiefen des Unbewussten und das geheimnisvolle, mystische sind Motive, die sehr häufig in Goethes Werken auftauchen (Die ich rief, die Geister, / werd ich nun nicht los. (Aus „Der Zauberlehrling“)).

Goethe lernte zu seinen Lebzeiten viele bedeutende Menschen kennen. Darunter waren Personen wie Friedrich Schiller, mit dem Goethe gemeinsam die Weimarer Klassik einleitete. Phasen seines Lebens verarbeitete Goethe in seinen Werken. So wird deutlich, dass „Götz von Berlichingen“ zur Zeit des Sturm und Drangs auch gewissermaßen einen Teil von Goethes Persönlichkeit beinhaltete. Auch Goethes Faust ist ein Resultat aus Goethes Lebenserfahrungen. Das folgende Zitat soll dies verdeutlichen:

„Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!“


Aufgrund seiner Fähigkeit, tiefgehende Empfindungen und Gedanken sehr kurz auszudrücken und gleichzeitig eine anspruchsvolle formelle Gestaltung beizubehalten, wurde Goethe von vielen Menschen bewundert. Zu seinen „Fans“, wie man sie heute nennen würde, gehörten auch nach dem Tod Goethes berühmte Menschen wie Carl Gustav Jung (dessen Großvater angeblich von Goethe gezeugt wurde).

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