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Das Zitat „Sind die Worte im voraus festgelegt, so stockt man nicht. Sind die Arbeiten im voraus festgelegt, so kommt man nicht in Verlegenheit. Sind die Handlungen im voraus festgelegt, so macht man keinen Fehler. Ist der Weg im voraus festgelegt, so wird er nicht plötzlich ungangbar.“ ist von:

Konfuzius Coco Chanel Alfred Nobel

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Konfuzius Zitate


Zitate von Konfuzius werden von vielen Menschen im Sprachlichen sowie Schriftlichen verwendet, ohne dass diese wissen, von wem das eben Gesagte eigentlich stammt. So ist etwa das Zitat „Der Weg ist das Ziel“ eines der Sprüche, die sicherlich jedem unserer Leser des Öfteren über den Weg laufen. Konfuzius‘ Zitate lassen sich fast ohne Ausnahme in die „Schublade der Weisheiten“ einordnen. Sie handeln vom richtigen Lebensweg, von Liebe, von Fehlern, vom Lernen und sonstigen Themen, die zeitlos sind. Gerade die Zeitlosigkeit seiner Weisheiten ist etwas ganz besonderes, denn man sollte sich vor Augen halten, wie alt diese kleinen Schätze in Wortform eigentlich schon sind. Doch was brachte Konfuzius überhaupt dazu, solche weisen Worte von sich zu geben?

Der Chinese Konfuzius lebte ungefähr von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr zu Zeiten der östlichen Zhou-Dynastie und war ein Philosoph. Sein Name vom Chinesischen abgeleitet (lateinisiert) und wird im Original etwas anders ausgesprochen, doch die Bedeutung geht in Richtung „Lehrmeister Kong“. Weisheiten von Konfuzius kann man bis heute in den sogenannten „Analekten des Konfuzius“ (auch genannt: „Gespräche des Konfuzius“) nachlesen. Da Konfuzius sich selbst auf die praktische Ausübung sowie die Lehre seiner Philosophien beschränkte, gibt es keine Werke, die von ihm selbst geschrieben wurden. Zu seiner Zeit konnte und/oder wollte nicht jeder seine Philosophie anerkennen, sodass er erst nach seinem Tod einen weiterwirkenden Einfluss auf die Kultur Chinas hatte (unter Anderem dadurch, dass er sehr viele Schüler hatten, die sein Wissen weitertrugen). Der Konfuzianismus baut wesentlich auf den Säulen Humanität (Menschlichkeit), Rechtschaffenheit, Kindespietät (Verehrung und Liebe der Rolle von Eltern im eigenen Leben sowie Ahnenkult) sowie diverse Riten. Jener, der danach strebt, diese Säulen im eigenen Leben zu verwirklichen, ist für Konfuzius ein edler Mensch. Es gilt jedoch dabei, dass sich ein „Edler“ stets darum bemüht, diesen Idealen so nah wie möglich zu kommen und in das eigene Leben zu integrieren. Dieser Gedanke des Prozesses einer Charakterentwicklung findet auch in dem bereits genannten Zitat „Der Weg ist das Ziel“ Ausdruck. Damit ein „Edler“ seinen zielen näher kommt, soll er sich weiterbilden. Bildung hatte für Konfuzius schon immer einen sehr wichtigen Rang. Es ist bemerkenswert, dass bereits vor solch langer Zeit Menschen existierten, die den Stellenwert von Bildung erkannten und propagierten. Das „So-ist-es“ war ein wichtiger Aspekt der Lehren von Konfuzius. Die Denkweise geht von einer beständigen Welt aus und hinterfragt nicht unsere Existenz auf der Erde. Häufig liest man, dass ein großes und wichtiges Prinzip der Lehren des Konfuzius die „Ordnung“ ist. Doch was meint er mit der Ordnung? Dabei handelt es sich nicht etwa darum, dass es stets im Zimmer ordentlich sein sollte (obwohl dies natürlich das eigene Leben in gewissem Maße auch vereinfachen und positiv beeinflussen kann) sondern um gewisse „Spielregeln des Lebens“. Unter Ordnung fallen auch gesellschaftliche Aspekte – etwa, dass man die Spielregeln des Gesellschaft akzeptiert und sich eingliedert. Auch die Beziehung der Eltern („Kindespietät“ wurde in diesem Zusammenhang bereits genannt) sind ein wichtiger Teil der Ordnung.

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