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Kurt Tucholsky Zitate


Tucholsky war ein sehr bedeutender und verhältnismäßig sehr gut bezahlter Schriftsteller und Journalist in der Weimarer Republik. Sein Schaffen beschränkte sich jedoch nicht auf Journalismus und Schriftstellerei – er textete Lieder, schrieb für Kabaretts und war unter anderem auch ein Lyriker. Viele Texte schrieb Tucholsky unter diversen Pseudonymen wie „Kaspar Hauser“. Seine Eltern waren Cousin und Cousine. Der Vater von Kurt Tucholsky war ein erfolgreicher Bankkaufmann jüdischer Abstammung und Kurt verehrte ihn sehr, was sich in einem engen Verhältnis zeigte.


Schon zu seiner Schulzeit stand fest, dass Kurt eine große journalistische Karriere bevorstehen wird. Zu jener Zeit verfasste er bereits seine anfänglichen journalistischen Arbeiten für eine satirische Zeitschrift. Auch das politische Engagement für die SPD war bereits in jungen Jahren vorhanden.
Nach seinem Abitur folgte ein Jura-Studium. Wie es häufig bei talentierten Menschen wie Tucholsky der Fall ist, liegt das private Interesse oft nicht im selben Gebiet wie das Studium. So kam es, dass Kurt auf eine Staatsprüfung verzichtete. Später promovierte er jedoch letztendlich über Umwege.
Ein sicherlich großer Einfluss auf die Einstellung und Arbeiten von Tucholsky war der erste Weltkrieg. Nach der Arbeit für sein erstes Sprungbrett in eine größere Karriere bei der Theaterzeitschrift „Die Schaubühne“ kam die Unterbrechung durch den Krieg. Doch auch diese Umstände nutzte Tucholsky für sich gewinnbringend, indem er die Feldzeitung „Der Flieger“ veröffentlichte. Tucholsky drückte sich durch das Schreiben gewissermaßen vor dem Krieg und lies seinen Einsatzort später nach Rumänien ändern. Aus dem ersten Weltkrieg ging er letztendlich mit einer pazifistischen Einstellung heraus, die sich in vielen seiner gesellschaftskritischen und satirischen Werke zeigt. Schon früh sah Tucholsky die Bedrohung, die im Nationalsozialismus steckte.


Nach dem Krieg war Tucholsky der Chefredakteur für den satirischen Teil einer Tageszeitung. Nebenbei schrieb er auch Kabaretts sowie Liedtexte für Sängerinnen, veröffentlichte ein Gedichtbuch und schrieb diverse politische Texte gegen die Geschehnisse des Kriegs, wobei auch einzelne Politiker direkt kritisiert wurden. Auch einzelne Leute in seiner Partei wurden nicht von seiner ehrlichen Kritik verschont.


Der Tod von Tucholsky kam aufgrund einer Überdosis starker Schlafmittel. Er benötigte diese zu seiner Zeit im Krankenhaus, da er aufgrund von Magenproblemen nicht einschlafen konnte. Tucholsky starb am 21.12.1935.

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