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Mahatma Gandhi Zitate


Gandhis Zitate resultieren aus den teilweise harten Erfahrungen, die er (unter Anderem) als Widerstandskämpfer in seinem Leben gesammelt hat. Häufige Motive in seinen Zitaten sind:

  • Gewalt und Kampf
  • Stärke und Rechtschaffenheit
  • Frieden, Liebe und Verbundenheit
  • Lüge, Gier und Hass

Der richtige Name von „Mahatma Gandhi“ war „Mohandas Karamchand Gandhi“. Man gab ihm den Beinamen „Mahatma“ (welcher so viel wie „große Seele“ bedeutet) aufgrund seiner Wohltaten – doch zunächst war Gandhi strikt dagegen. Umgangssprachlich könnte man sagen: Gandhi war ein Mensch wie du und ich. Er machte im Leben Fehler und lernte aus ihnen, sodass er sich sein Leben lang entwickelte. So soll er in seiner Jugend etwa sogar seine Eltern bestohlen, doch es später zutiefst bereut haben. Seine Erfahrungen halfen ihm dabei, der Mensch zu werden, der er letztendlich wurde. Auch Schwächen hatte er: Es ist bekannt, dass Gandhi vor Allem zu Beginn seiner Karriere sehr schüchtern war und nach dem Jura-Studium Schwierigkeiten hatte in der Berufswelt Fuß zu fassen. Illegale und ethisch falsche Geschäftspraktiken wie das Ausnutzen von Korruption waren für Gandhi schon immer tabu, sodass er sich seinen Erfolg durch Ehrlichkeit und wahren Einsatz erarbeitete. Seine Vorbilder waren sowohl Philosophen als auch Schritsteller (unter ihnen der Russe Leo Tolstoi).

Aufgrund diverser Vorfälle, in denen Gandhi selbst zum Opfer der willkürlichen Diskriminierung wurde, verstärkte sich in ihm mit der Zeit immer mehr der Wille, gegen die Rassendiskriminierung im Kampf anzutreten. Es kam jedoch nie in Frage, diesen Kampf auf körperlicher Ebene auszutragen. Gandhi sah in Rassenvorurteilen eine Art Krankheit, die es zu heilen galt. Schon von Beginn an war es sein Ziel, sich für eine Minderheit von sage und schreibe 60.000 benachteiligten Menschen in Südafrika zu engagieren. Da er immer öfter im Mittelpunkt stand und er alles für seine Ziele gab, verschwand mit der Zeit auch die Schüchternheit.  Schließlich wurde Gandhi als erster indischer Anwalt in Natal (Südafrika) zugelassen, was sicherlich ein kleiner aber bedeutender Sieg war. Gandhi setzte sich in seiner Rolle als Rechtsanwalt vor Allem für die Interessen von benachteiligten und diskriminierten Menschen ein. Er verlangte nur von jenen Geld, die Geld hatten (und trotzdem konnte er von seinem Beruf leben). Im widerfuhr zu Zeiten seines Lebens häufig körperliche Gewalt, doch er verzichtete sogar nach einer großen Prügelattacke gegen ihn auf eine Anzeige gegen die Täter, die ihm bekannt waren. Gandhi setzte sich vor Allem für die Inder und deren Gleichberechtigung ein und hatte daher auch einen sehr guten Ruf unter seinen Landsleuten. Seine „Mission“ wurde ihm so wichtig, dass er aus Gründen seiner philosophischen Lebenseinstellungen sogar ein Keuschheitsgelübte ablegte. Den vielen gewaltlosen Streiks und Boykotten, die durch Gandhis Initiative veranstaltet wurden, lag stets ein Grundprinzip seiner Ethik zugrunde: Das „Festhalten an der Wahrheit“.  Mehrfache Haftstrafen, körperliche Gewalt und Zwangsarbeit ließen ihn dabei nie von seinem Weg abkommen.  Statt zurückzuschlagen, wendete Gandhi lieber Hungerstreiks und Ungehorsam an. Seine Methoden waren es, die letztendlich das Ende der Herrschaft von Großbrittanien in Indien einläuteten. Gandhis Auflehnung kostete ihn jedoch sein Leben, denn er wurde im Alter von 78 Jahren bei einem gezielten Attentat erschossen.

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