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Niccolò Machiavelli Zitate


Niccolò Machiavelli war ein italienischer Humanist/Universalgelehrter der Renaissance sowie Philosoph, Schriftsteller, Diplomat und Theoretiker in den Bereichen Politik, Krieg und Geschichte. Er wurde am dritten Mai 1469 in Florenz geboren, in Santa Maria del Fiore auf seinen Namen getauft und starb ebenfalls in Florenz am 21. Juni 1527. Machiavelli ist bis heute dafür bekannt, dass er erforscht hat, wie Macht erlangt werden kann. Seine Kernaussagen und Ideologien werden häufig für ihren egoistischen Kern kritisiert.

Niccolò’s Familie war bereits seit längerer Zeit vom Land nach Florenz gezogen, wo sie durch ihre ehrwürdigen Tätigkeiten und Berufe ein hohes Ansehen hatten. Obwohl Niccolò, ebenso wie seine Familie, von einer adligen Abstammung dieser überzeugt war, konnte er sie zu seinen Lebzeiten nicht nachweisen. In seinem 29. Lebensjahr wählte man ihn zum Beamten und er übte diese Tätigkeit viele Jahre lang mit diplomatischer und militärischer Verantwortung in Florenz aus. Genauer gesagt gehörten Dinge wie das Verfassen von Kriegs- und Friedenserklärungen, Staatsverträgen sowie das Aufstellen des Heers zu Niccolòs Tätigkeitsfeldern. Dies könnte den Eindruck erwecken, dass Niccolò stets im Vordergrund stand. Dem war nicht so, denn er war stets die unsichtbare Hand im Hintergrund, die die Fäden zieht. Machiavelli war außerdem der Begründer der modernen Politikwissenschaft sowie spezieller, der Begründer des Gebietes der politischen Ethik. Er hatte die Gabe einer ausgeprägten Beobachtungsfähigkeit und konnte gerade aufgrund seiner Rolle als „Mann im Hintergrund“ sehr gut politische Situationen einschätzen. Bereits früh hatte Niccolò seine Latein-Kenntnisse erworben und römische Geschichtsschreiber erforscht. Eine starke Wirkung auf Niccolò hatte eine Kombination der Lektüre des Livius in Kombination mit praktischen politischen Erfahrungen, die er zu seiner Zeit in Florenz sehr gut sammeln konnte. Florenz kann auch als „Brutkasten der Genies“ betrachtet werden, denn dieser Ort hatte bereits Menschen wie Boccaccio, Savonarola, und Michelangelo beherbergt und gewissermaßen angetrieben. Durch das Studium verschiedener römischer Historiker lernte Niccolò vor Allem eine starke Kompromisslosigkeit kennen und bildete eine Grundhaltung des sich-nichts-vormachens aus. Machiavelli konnte viele Erfahrungen sammeln, die seine Einstellungen prägte. Darunter: Die Vertreibung der Medici, Verschwörung der Pazzi sowie den Untergang Savonarolas.

Für Machiavelli charakterisiert sich die Politik durch Bewegung, Konfalikte und gewaltsame Brüche. „Machiavellismus“ wird hin und wieder als Begriff mit negativer Bedeutung verwendet, denn Machiavellis wichtigste Aussagen nahmen als Basis das eigene Wohl, bei dem die Moral in den Hintergrund rückte. Seine Werke lassen sich folgendermaßen kategorisieren:

  1. Schriften aus seiner Amtszeit (z.B. Gutachten)
  2. Briefe, die seine Einstellung offenbaren
  3. Seine Hauptwerke (z.B. „Der Fürst“ und Schriften über Titus Livius)

Es ist bekannt, dass die Rap-Legende Tupac die Werke Machiavellis studiert hat.

 

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