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Oscar Wilde Zitate


Das Talent zum Schreiben wurde dem am 16. Oktober 1854 geborenen Iren Oscar Wilde durch seine Eltern in die Wiege gelegt. Beide waren begabte Schriftsteller – die Mutter Jane Francesca Elgee veröffentlichte ihre vor Allem lyrischen Werke unter dem Pseudonym „Speranza“. Der sprachgewandte Schriftsteller Oscar Wilde starb am 30. November 1900 in Paris.

Obwohl Wilde sehr gut mit der Sprache umgehen konnte und beliebte Kommödien und andere Werke (unter Anderem auch eine Zeitschrift) herausgab, war er unter vielen Menschen auch verpönt. Man sah ihn als einen „Dandy“ an, da er häufig pompös und überheblich in der Gesellschaft auftrat und die Menschen damit provozierte. Seine Werke reichten von Märchen, Gedichten, Gesellschaftskomödien, Theaterstücken, Erzählungen, Essays über Krimis bis hin zu einem Roman. Wilde war sehr perfektionistisch veranlagt und legte viel Wert darauf, seine Werke vor der Veröffentlichung gründlich zu überarbeiten. Nach außen hin wirkte er jedoch ganz anders, da er stets den Eindruck erweckte, dass ihm das Vergnügen im Leben am wichtigsten ist. Gerade aufgrund seines Perfektionismus liegt es nahe, dass er sich die Kritiken sehr zu Herzen nahm.

Obwohl Wilde Beziehungen zu Männern führte, war er mit seiner Frau Constance verheiratet und hatte zwei Söhne. Trotz seiner von der Gesellschaft als verpönt betrachteten Männerliebschaften schien Constance die Umstände zu akzeptieren, da sie nie eine Scheidung einreichte.

Sein Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ wurde mehrfach verfilmt (zuletzt im gleichnamigen Film vom Regisseur Oliver Parker im Jahre 2009), sodass Wilde sogar heute noch auf medialer Ebene stets in den Vordergrund rückt. Wilde hatte das Pech, in einer Gesellschaft aufzuwachsen, die Liebe zwischen Männern nicht toleriert. Er wurde zu Zeiten seines Lebens aufgrund seiner intimen Beziehungen zu Männern zunächst angeklagt, dann für zwei Jahre in ein Zuchthaus eingesperrt. In dieser Zeit musste Wilde körperliche Schwerstarbeit unter Zwang verrichten. Dies zerstörte seine Gesundheit. Er schrieb weiterhin (zum Beispiel Abhandlungen über die schlimmen Zustände wie etwa die Kinderarbeit im Zuchthaus) und wurde nach seiner Freilassung nicht mehr von der Gesellschaft akzeptiert. Dies war der Grund für ihn, nach Paris zu fliehen und dort unter einem falschen Namen in sehr ärmlichen Zuständen zu leben. Sein falscher Name lautete „Sebastian Melmoth“ – benannt nach einem Roman von Charles Robert Maturin, der sein Großonkel war. Bereits während seiner Zeit im Zuchthaus litt Oscar Wilde unter Missempfindungen der Ohren. Aus diesen Beschwerden soll angeblich eine Hirnhautentzündung entstanden sein, an der Wilde schließlich am 30. November 1900 in einem Pariser Hotel starb. Der Hotelier hatte Wilde, der kein Geld hatte, aufgenommen und ihn versorgt.

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