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Platon Zitate


Platon war ein griechischer Philosoph sowie Zeitgenosse der athenischen Demokratie und des Sophismus. Das genaue Geburtsdatum Platons ist nicht bekannt. Nach antiken Quellen zufolge vermuten die meisten Forscher, dass er in den Jahren 428-427 v.Chr. geboren wurde. Platon wurde in einer blaublutigen Familie geboren.

Unterrichtet wurde er von Sokrates, während er selbst der Lehrer des Aristoteles war, denn dieser besuchte seine Schule. Platons selbst gegründete Akademie in Athen war in der westlichen Welt die erste Institution für höhere Bildung. Er nahm die philosophische Arbeit und die Gedankengänge seiner Vorgänger (wie z.B. Sokrates, Parmenides, Heraklit und Pythagoras) als Basis für die Ausarbeitung seines eigenen Werkes, welches Bereiche wie die Metaphysik, Ethik und die Philosophie der Kunst sowie Politik umfasst. Die Grundlagen der abendländischen Philosophie sind vor Allem dem Trio bestehend aus Platons Mentor Sokrates,  ihm selbst sowie seinem Schüler Aristoteles zu verdanken.

Das Werk Platons besteht fast ausschließlich aus philosophischen Dialogen und ist reich an Stil und Inhalt. Es ist erstaunlich, dass die meisten seiner Werke bis heute erhalten geblieben sind. In vielen Punkten stellt das Werk Platons die ersten Ausformulierungen philosophischer Hauptprobleme dar. Jeder Dialog Platons gibt die Gelegenheit und lädt dazu ein, ein bestimmtes Thema zu durchleuchten (zum Beispiel Tapferkeit, Liebe und Freundschaft). Die Raffinesse Platons zeigt sich sehr in den sokratischen Dialogen. Gerne wendete er seine Methoden in Dialogen mit Sophisten an. Auch heute noch wird die Methode des sokratischen Dialogs (auch bekannt unter der „Sokratischen Gesprächsführung“) gerne verwendet – unter anderem in diversen Formen der Psychotherapie. Insgesamt werden Platon 36 Dialoge und 13 Briefe zugeschrieben. Eine zentrale Methode, die Platon immer wieder in seinen Dialogen mit anderen Menschen angewendet war, wird oft mit „Hebammenkunst“ verglichen: Durch gezieltes Fragen brachte Platon seinen Gesprächspartner dazu, die eigenen Aussagen als falsch zu entlarven und sich dadurch neues Wissen anzueignen. Diese Methode ist zeitlos und lässt sich auch in unserer heutigen Zeit noch sehr gut bei Diskussionen anwenden.

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