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Seneca Zitate


Lucius Annaeus Seneca (der Jüngere) wurde in Corduba (Spanien) geboren. Er war der zweite von drei Söhnen in einer recht  wohlhabenden Familie. Sein Vater war ein berühmter Rhetorik-Lehrer in Rom. Seneca selbst galt zu seiner Zeit als ein sehr bekannter und bedeutender Philosoph und Dramatiker sowie Staatsmann. Außerdem war er der Lehrer sowie Berater des Kaisers Nero. Er selbst baute seine Philosophie auf jener der Stoa auf und entwickelte sie weiter.

Schon früh  ging Seneca mit seiner Tante nach Rom. Sie war die Frau des Präfekten Gaius Galerius. Während seiner Schulausbildung bekam Seneca den Ruf, ein ausgezeichneter Redner zu sein. Aufgrund einer angeschlagenen Gesundheit (vermutlich Asthma) folgte er zur Erholung seiner Tante nach Ägypten und kehrte 31 AD wieder nach Rom zurück, um seine Rechts- und Politikkarriere zu beginnen.

In Rom gewann er ein hohes Ansehen bei den Gerichten und gleichzeitig schrieb er Essays und Dramen. Schließlich verlor er die Gunst des Kaisers Caligula und wurde 41 nach Korsika verbannt. In Korsika verfolgte Seneca seine philosophischen und naturwissenschaftlichen Studien. Die Einsamkeit machte ihm sehr zu schaffen und ganze acht Jahre später, im Jahr 49, kehrte Seneca auf Empfehlung der Frau des Kaisers (Agrippina die Jüngere) nach Rom zurück.

Drei Jahre später heiratete er die einflussreiche Frau Pompeia Paulina und wurde zum Prätor (hohes römisches Amt). Schließlich wurde Seneca zum Lehrer des späteren Kaisers Nero. Zunächst gab es keine Probleme und Missgunst gegen Senecas Vorhaben auf Anweisung, Nero gut auszubilden und zu beraten. Schließlich gelang es jedoch den Feinden von Seneca, Nero gegen ihn aufzuhetzen. Im Jahr 62 zog sich Seneca aus dem öffentlichen Leben zurück, um sich stärker der Philosophie sowie dem Schreiben zu widmen. Drei Jahre später wurde ihm vorgeworfen, er habe sich mit anderen gegen Nero verschwört. Zur Strafe wurde er dazu aufgefordert,  sich selbst das Leben zu nehmen. Nach mehreren Anläufen gelang ihm dies erst durch das Trinken eines mit dem Trinken eines Schierlingsbechers.

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