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Elias Canetti Ferdinand Graf von Zeppelin Konfuzius

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Wilhelm Busch Zitate


Viele der kurzen Zeilen, die Wilhelm Busch schrieb, sind heute allgemeine Redewendungen und beliebte Zitate. Betrachtet man seine Werke und Zitate, so würde man nicht meinen, dass Busch eigentlich ein in sich gekehrter Mensch war, der in Einsamkeit lebte. Die bekanntesten Figuren, die Busch erfand, waren „Max und Moritz“. Der Humorist war zu seiner Zeit (um 1870) einer der populärsten Humoristen in Deutschland. Dabei schuf er nicht nur seine in der Öffentlichkeit beliebten „Schosen“, die oftmals satiristischen Bildergeschichten, sondern dichtete auch viel. Wilhelm Busch war der Vorreiter der „Generation Comic“. Sein Beobachtungssinn für Menschen, wie man ihn in unserer Zeit etwa bei Loriot gesehen hat, drückte sich im satirischen Humor gegen diverse Gesellschaftsgruppen und „Spießer“. So sehr Busch von vielen Menschen für seine Bildergeschichten verehrt wurde, so sehr war er auch mit sich selbst unzufrieden. Der Perfektionismus und hohe Anspruch an sein künstlerisches Schaffen ließen ihn sogar viele Werke vernichten.
Busch wuchs in ländlichem Ort in einer Protestanten-Familie auf und hatte sechs Geschwister. Wer Max und Moritz kennt, könnte daraus schließen, dass die Streiche der beiden Figuren aus dem Leben ihres Schöpfers entnommen wurden. Dem war nicht so; Busch sei angeblich ein ängstliches und emotionales Kind gewesen sein. Busch lebte nicht seine ganze Kindheit über bei seinen Eltern; er wurde seinem Onkel anvertraut, der ein Pfarrer war. Sein Onkel war es auch, der Busch und seinen besten Freund (der wohl eine Vorlage für die Figur „Max“ war) selbst unterrichtete. Schon bald begann Busch mit seinem Maschinenbau-Studium in Hannover. Nach vier Jahren ging er an eine Kunstakademie, wo er den Unterricht nur sporadisch besuchte. Nach einer Weile wechselte er seinen Studienort nach Antwerpen. Konfrontiert mit hoher Kunst begann sein Zweifel an den eigenen künstlerischen Fähigkeiten bezogen auf das Malen. Dies mag ein Grund für den Abbruch des Studiums gewesen sein.
Die darauf folgende Zeit verbrachte Busch vor Allem mit dem Sammeln und Kategorisieren von Märchen, Sagen, Reimen und weiteren Sachen. In Busch kam der Wunsch auf, sein Studium in München fortzusetzen. Mit der Zeit knüpfte er immer mehr Kontakte in die Kunstszene und schon bald konnte er sich dank der Zusammenarbeit mit einem Verleger dank der Honorare selbst seinen Lebensunterhalt bezahlen. Nachdem „Max und Moritz“ geschaffen war, verkaufte Busch die Rechte an einen Verlag und bekam dafür eine große Summe. Die Bildergeschichte wurde im Laufe der Jahre sehr gewinnbringend für den Verlag. Bei einem Besuch seines Bruders in Frankfurt am Main lernte Wilhelm Busch die einflussreiche Johanna Keßler kennen. Sie wollte Buschs malerisches Talent fördern und richtete ihm ein Atelier in ihrer Villa ein. Nachdem Busch von Frankfurt wegzog, widmete er sich immer mehr seinen Gedichten. In dem Zusammenhang ist seine Gedichtsammlung „Kritik des Herzens“ zu nennen. Später folgten sehr produktive Jahre, in denen Busch unter Anderem seine Knopp-Trilogie veröffentlichte. Das weitere Leben von Busch war von einigen Krisen geprägt. Er gab 1896 sein malerisches Schaffen auf und verkaufte die Rechte an seinen Werken an einen Verlag, da er sich schon zu alt fühlte. In der Nacht zum 09.01.1908 schlief Wilhelm Busch ein und wachte nicht mehr auf.

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